Der Kleintierzuchtverein W741 Lenhausen und Umgebung e.V. veranstaltet am

- 25. und 26.11.17

aus Anlass seines 75jährigen Vereinsjubiläums die

- Kreisschau Geflügel.

kzv

Der Verein wurde im Jahr 1942 gegründet.

Hierzu einige Zeilen aus dem Buch LENHAUSEN - MEIN HEIMATDORF IN VERGANGENHEIT UND GEGENWART von ALFONS GREITEMANN (veröffentlicht 1968):

"Der Kleintierzuchtverein Lenhausen und Umgebung wurde am 27. 3. 1942 von Freunden der Kaninchenzucht, u. a. von Hubert Spanke, Fritz Becker, Heinrich Hinz und Josef Rabe, zunächst als Kaninchenzuchtverein gegründet. Hierbei spielten in dieser Kriegszeit neben der Liebe zum Tier auch wirtschaftliche Gründe mit, weil die Fleischportionen immer kleiner und die Felle dringend für die Winterausrüstung unserer Soldaten an der Ostfront benötigt wurden. Als 1. Vorsitzender wurde von den anfangs nur 15 Mitgliedern Hubert Spanke gewählt, der dieses nicht leichte Amt — von einer kurzen Unterbrechung abgesehen — noch heute innehat.
...
Bereits am 1. 8. 1942 konnte eine Jungtierschau mit 61 Jungtieren veranstaltet werden, der 1943 mit gutem Erfolg eine größere Ausstellung folgte. In den regelmäßig abgehaltenen Versammlungen wurden Stallungs- und Bewertungsfragen,
Fellablieferung und Krankheiten der Tiere u. a. m. behandelt.
In den Nachkriegsjahren ging der Mitgliederbestand von zuletzt 40 Zuchtfreunden zunächst stark zurück, was aber dem Erfolg einer Ausstellung am 5. 11. 1947 in der Schützenhalle keinen Abbruch tat, denn es konnten 375 RM an Preisen vergeben werden.
Am 9. 1. 1949 wurde die Umbenennung des Kaninchenzuchtvereins in Kleintierzuchtverein beschlossen, um auch den Geflügelzüchtern den Beitritt zu ermöglichen. Der alte Vorstand wurde wiedergewählt.
In diesem Jahre gingen die Kaninchenbestände wegen der Normalisierung des Lebensmittelmarktes schlagartig zurück, während die Hühner-, Enten- und Taubenhaltung so stark zunahm, daß der Verein sich genötigt sah, eine Brutmaschine anzuschaffen...."


 

Joomla templates by a4joomla