Huette vom Eselspfad 1920 x 1080„Der kürzeste Weg von Oberhundem zum Alpenhaus heißt bis heute im Volksmund der Eselspfad.“ Nur diesen eher beschwerlichen Eselspfad muss man nicht zwangsläufig in nördlicher Richtung starten, sondern man kann ihn eher gemütlich mit viel Empathie für die herbstliche Natur, auch in südlicher Richtung starten und überwiegend auf leicht befestigten Forstwegen, ausgehend vom Haus des Gastes, erwandern.20211009 Eselspfad1

Nach einem ersten kurzen Anstieg und der Überquerung des Wiggesiepen konnte man die Ruhe der Natur und die Idylle der Sauerländer Berge unterhalb des Stengenbergs, vorbei an den „Oberhundemer Klippen“, parallel wandernd zur Poststraße, fast am höchsten Punkt der Wanderstrecke, genießen. Trittsicherheit und Durchhaltevermögen gehörten natürlich zur Grundausstattung der nach der coronabedingten Tiefschlafphase doch angestrengten SGV-Wanderer.

Ohne jeglichen Stress und bei traumhaftem Wetter erreichten wir geführt vom besten Wanderführer des Westens, daß „ursprünglich als Sauerlandhütte des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins, Sektion Essen“, 1934/35 eingeweihte Alpenhaus. Kurz ausgeruht und frisch gemacht, erwartete uns ein feines, üppiges Mittagsmenü in der Sonne durchfluteten Chillout-Lounge und ein gutes Tröpfchen feinen 20211009 Eselspfad3Geistes.

 

Gut gestärkt aber hochmotiviert wurde der Abstieg vom Alpenhaus über den Eselspfad etwas wilder. Der von den früheren Bewirtschaftern der Alpe (Christel und Siegfried Federle) zugehörige Transport-Esel, der angeblich vielen älteren Einwohnern Oberhundems noch gut in Erinnerung ist, hat es sicherlich nicht immer leicht gehabt.

 

 

Was für ein Traumtag bei strahlend herbstlichem Sonnenschein! Dem Wanderführer HW Rademacher sei Dank!

 

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